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Klassenfahrt der 11W6.2 und 11W6.3 an den Gardasee

Am Sonntag, 09.09.2018, starteten wir mit unseren Klassenlehrerinnen Frau Euler und Frau Schuster gegen 22:00 Uhr mit dem Bus von Kirchhain in Richtung Marburg. Am Georg Gaßmann Stadion wurde der Rest der Gruppe abgeholt. Von dort ging es immer Richtung Süden über die Schweiz nach Italien, vorbei an vielen bekannten Regionen. Nach einer 14stündigen Nachtfahrt, sind wir endlich im Poiano Resort angekommen. Nach dem Bezug unserer Apartments konnten wir etwas Freizeit selbst gestalten. Zum Abschluss des Tages und zum endgültigen Ankommen sind wir gemeinsam in den Ort Garda gelaufen und genossen einen tollen Sonnenuntergang am Gardasee.

Am Dienstag, dem 11.09. besichtigten wir die Kaffeerösterei „Roen“, die sich in dem Ort Affi befindet. Dort werden verschiedene Kaffeemischungen produziert, beispielsweise „Caffè Roen“ und „Espresso Bendinelli“. Der kleine Familienbetrieb ist international bekannt und wurde im Juni 2018 für den hervor-ragenden Geschmack seiner Produkte ausgezeichnet. Im Rahmen der Führung erhielten wir einen Einblick in die Herstellung der Produkte, von der Beschaffung der Kaffeebohnen bis hin zur Abfüllung des fertigen Kaffees. Am Ende der Führung konnten wir noch verschiedene Espressosorten verkosten.

Im Anschluss ging es in eine atemberaubende Natur: von Malcesine aus sind wir mit der 360-Grad-Seilbahn auf den Monte Baldo (2 218 m) hochgefahren. Oben angekommen, gab es eine Mittagspause in einem Bergrestaurant. So gestärkt gingen wir auf kleine Wandertour über den Berg und genossen den Ausblick mit der umliegenden Landschaft, wovon wir möglichst viele Eindrücke per Fotos festgehalten haben.

Am Mittwoch sind wir um 08:30 Uhr nach Verona aufgebrochen. Dort haben wir klassenweise an einer interessanten Stadtführung teilgenommen. Unsere erste Sehenswürdigkeit war die beeindruckende Arena von Verona. Sie ist nach dem Kolosseum das zweitgrößte römische Amphitheater und gilt als eines der am besten erhaltenen überhaupt. Wir erfuhren viel über die Geschichte der Stadt, besichtigten den bekannten „Kräuterplatz“, den Piazza delle Erbe. Dieser ist komplett gerahmt von historischen Gebäuden und versprüht ein einzigartiges Flair. Der Balkon der Julia durfte natürlich auch nicht fehlen.

Am Donnerstagmorgen wurden wir am Olivenhain der Firma Turri in Veronese herzlich begrüßt. Wir begannen unsere Tour im Olivengarten bei der alten Holzpresse, die aus dem Jahr 1740 stammt. Fortgeführt wurde die Tour in einem kleinen Museum, das eine interessante Sammlung von landwirt-schaftlichen Werkzeugen und Maschinen aus dem 19. Jahrhundert enthielt. Dort haben wir einen Film über die Geschichte der Familie Turri und die Entstehung des Olivenhains geschaut. Wir hatten die Möglichkeit, das Gardasee-Öl zu probieren und uns wurde erklärt, was ein gutes Olivenöl auszeichnet. Anschließend konnten wir die Produkte testen und im hauseigenen Shop erwerben.

Nach der Besichtigung der Ölmühle war das Weingut Zeni in Bardolino unser letzter Programmpunkt. Die wesentlichen Inhalte der Führung waren die Historie von Zeni, der Wandel des Weinanbaus und die damit verbundenen Probleme (u. a. Bodenbeschaffenheit, Schädlinge). Auch die Weinreben wurden uns gezeigt. Erstaunlicherweise liegt das Weingut im Zentrum in Bardolino mit 200 anderen Konkurrenten und fertigt 80 % seines Weines für den Exporthandel. Besonders beindruckt waren wir von dem riesigen Weinkeller, in dem wir im Anschluss eine Weinverkostung eines Rotweins und eines Proseccos genießen durften

In Bardolino besuchten wir bei Sonnenschein und 30 Grad den beliebten und typisch italienischen Wochenmarkt und hielten nach kleinen Souvenirs Ausschau. Nach einem 1 ½ stündigen Aufenthalt traten wir vom Bardoliner Hafen den Rückweg nach Garda mit dem Schiff an. Am Abend bereiteten wir uns auf die Abreise vor, packten die Koffer und räumten unsere Appartements auf. Mit einem gemeinsamen Abschluss-Essen in der Stadt klang unser letzter Tag am Gardasee aus.

Am Freitag, 14.09.2018 um 9:00 Uhr ging es dann Richtung Heimat. Da es in der Schweiz zu einem Unfall kam wurden wir über den Gotthard Pass geleitet, wo wir wunderschöne Ausblicke auf die Alpen hatten. Nach 15 Stunden Fahrt kamen wir gut Zuhause an und waren viele Eindrücke reicher.