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Brighton - here we come!

Cliffs of Dover
Cliffs of Dover

Ende August verbrachte die 12 FOMIT mit ihren Lehrerinnen Frau Fackert und Frau Striepecke 5 erlebnisreiche Tage in Brighton. Morgens um fünf ging es mit einem Reisebus von Kirchhain nach Calais, wo wir nachmittags auf die Fähre nach Dover fuhren. Die Cliffs of Dover begrüßten uns am späten Nachmittag bei wunderbarem Sonnenlicht – wir waren in England. Aufgrund eines Bank Holidays, d.h. verlängerten Wochenendes für die Briten, waren die Autobahnen verstopft und wir brauchten 4,5 Stunden statt 2,5 Stunden nach Brighton. Nach 16 Stunden waren wir aber endlich da und konnten die sehr gewöhnungsbedürftigen Zimmer (drei Betten übereinander, kleine Fenster nur zum Kippen….) im Smart Brighton Beach Hostel beziehen.

Am ersten Tag ging es nach einer Stadtführung durch Brighton mit dem Bus zu den Seven Sisters im South Down N.P., wo wir von Birling Gap zum Beachy Head immer oben entlang der Steilküste wanderten. Eindrückliche Ausblicke entschädigten für die Plackerei. Die Seven Sisters sind sieben Kreidefelsen hintereinander, die sogar höher sind als die Cliffs of Dover.

an der Tower Bridge
an der Tower Bridge

Am zweiten Tag ging es schon früh mit dem Bus nach London. Der Besuch des London Dungeon vereinte Stadtgeschichte (wenn auch die düstere), Englisch und Gruselspaß. In der anschließenden freien Zeit erkundeten die Schüler London auf eigene Faust: vorbei am Houses of Parliament, Trafalgar Square, Chinatown und Picadilly Circus ging es für die meisten zur Oxford Street. Beim abschließenden Treffpunkt am Tower of London und der Tower Bridge klagte mancher über müde Füße. London ist eine riesige Stadt in der mehr Menschen leben als in Hessen.

Der dritte Tag war vormittags zur freien Verfügung, den die Schüler zum Ausschlafen, englisch frühstücken oder shoppen nutzten. Nachmittags ging es dann zur Betriebsbesichtigung der Bombay Sapphire Gin Destillery nach Laverstoke. Allein die Architektur der Destillerie ist schon eine Reise wert. Am eindrücklichsten war aber sicherlich für alle der Dryroom, in dem man an 22 verschiedenen Geruchsproben der im Gin enthaltenen Botanicals (Kräuter und Pflanzen) riechen musste und seine Favoriten auf einer Karte erfasste. Diese Karte diente am Ende der Führung dem Barkeeper der Mill bar als Grundlage für den persönlich abgestimmten Gincocktail.

Am letzten Tag genossen nochmal alle das grandiose Sommerwetter am Brighton Beach oder Brighton Palace Pier. Deshalb trat mancher nachmittags die Heimreise mit Sonnenbrand an.

Neben dem offiziellen Programm hatten die Schüler ausreichend Gelegenheiten Brighton auf eigene Faust zu erkunden und zu erleben und mit Leuten aus aller Welt in Kontakt zu kommen. Da kam das erlernte Englisch endlich mal zur Anwendung. Es war eine gelungene Klassenfahrt mit schönen gemeinsamen Erlebnissen und einem Einblick in eine andere Kultur und Sprache.