Sie sind hier: Startseite » News » Schuljahr 2017/18

Sprachintensivklasse besucht die Fleckenbühler

Die erste der vier Deutsch-Intensivklassen startete eine Besuchsreihe der BSK auf Hof Fleckenbühl. Erkenntnis: Die Sprache der Tiere ist interkulturell. Alle Schüler verschiedener Herkunft hören dasselbe Muh oder Moo, auch wenn wenn die Töne in den verschiedenen Sprachen unterschiedlich bezeichnet werden. Auf die Frage „Wie macht die Kuh“ antwortet der deutsche Schüler etwas mehr Muh, während der Schüler aus Syrien eher Moo wiedergibt. Das Schriftbild unterscheidet sich dann zwar erheblich: Muh und Awww (bzw.ܬܘܪ). Doch lautmalerische Ähnlichkeit in der Aussprache lassen auf gemeinsames Empfinden schließen. Und so muhte bzw. awwwde die Kuh und miaute bzw. meowde die Katze an diesem Tag die Schüler noch mehr zusammen.

Die noch geringen Deutschkenntnisse der Anfängerklasse stellten auch beim Austausch mit drei Fleckenbühlern kein Hindernis dar. Als ein gleichaltriger Jugendlicher von seiner Suchtbiographie berichtete, überstieg die Konzentration beim Zuhören – das muss ich zugeben – die im Unterricht erheblich. Offensichtlich verstanden die Schüler_innen. Details konnten durch kreuzweise Übersetzungen geklärt werden. Auf dem Rückweg wurden die Begriffe gepaukt, um das Erlebte im Bedarfsfall weitergeben zu können: Hof Fleckenbühl in Cölbe – hilft bei Suchtproblemen – schickt niemanden weg – Bedingung: keine Gewalt und keine Drogen!

Jeanette Biba – Klassenlehrerin IK 4

Spannender Austausch über kulturell unterschiedlichen Umgang mit Drogen: Umgekehrt zu Deutschland ist in Afghanistan Marihuana salonfähig und Alkohol verpöhnt. Verboten ist dort allerdings beides. Darüber, dass Drogen schädlich sind, waren sich die Jugendlichen kulturübergreifend einig.