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Qualifikation für CNC-Bearbeitungszentren

Der Schulleiter der Beruflichen Schulen in Kirchhain Frank Heiwig überreichte am Montag, dem 29. Januar 2018 den angehenden Industrie- und Werkzeugmechanikern ihr CNC-Zertifikat. In seiner Rede betonte er unter anderem, wie wichtig die Kooperation mit lokalen Firmen sei, um die CNC-Ausbildung in der Region zu fördern. Die Kursteilnehmer befinden sich im dritten Ausbildungsjahr der Metallberufe zum Industrie- und Werkzeugmechaniker. Sie werden in den Firmen Fitz Winter, Ferrero, Hoppe und Seidel ausgebildet. Zusätzlich zum Berufsschulunterricht absolvierten sie an den Beruflichen Schulen Kirchhain den 160-stündigen CNC-Kurs erfolgreich.

Während des Lehrgangs lernten die Teilnehmer zunächst an einer Lern- und Programmiersoftware die Grundlagen der CNC-Programmierung sowie die Zeichnungserstellung mit CAD-Systemen. Im weiteren Verlauf konnte jeder Auszubildende das Erlernte an einem 2014 angeschafften 5-Achsen-CNC-Fräszentrum sowie einem ebenfalls hochmodernen CNC-Drehzentrum umsetzen.

Im zweiten Ausbildungsabschnitt standen die Programmerstellung, das Einrichten der Maschinen sowie die Optimierung der Fertigungszeiten im Mittelpunkt. Hier programmierten und simulierten die Auszubildenden komplexe Werkstücke unter realen Industriebedingungen, um diese dann auf der Maschine zu fertigen. Dies steigere die Motivation und fördere die Kreativität, was sich positiv auf den Lernfortschritt auswirke, freuten sich die betreuenden Fachlehrer Thomas Ruhwedel und Christian Neidert.

Den Abschluss des Kurses bildete die Umsetzung der geplanten Projekte in die Realität. Hierbei entstanden u.a. Nussknacker, SOS-Kapselen und Taschenlupen.

Die Absolventen des Kurses: Lucas Arnold, Samuele Balia, Marcel Faber, Daniel Hoffmann, Adrian Ivo, Kilian Lauer, Alexey Leontiev, Christoph Rübeling, Christopher Schaub, Hendrik Schick, mit Schulleiter Frank Heiwig und den Fachlehrern Christian Neidert und Thomas Ruhwedel.