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Industriekaufmann in England

Mein Name ist Sebastian Ide. Ich bin 18 Jahre und zum Zeitpunkt meines Auslandspraktikums war ich im zweiten Lehrjahr zum Industriekaufmann. Ich habe mein Auslandspraktikum zusammen mit Katharina Daitche bei Siemens Magnet Technologie in Eynsham (Oxford) absolviert.

Anfangs war ich ein wenig skeptisch, ob alles wie geplant klappen wird. Ob meine Sprachkenntnisse ausreichen, um mich in England zurecht zu finden oder ob ich mit der fremden Kultur auf Anhieb klarkomme. Diese Sorgen lösten sich aber schnell in Luft auf, als ich das erste Gespräch auf Englisch führte. Ebenso schnell habe ich aber auch gemerkt, dass man nicht schüchtern sein darf und bei Fragen immer nachfragen sollte, ob es nur die passende Busverbindung ist, oder eine Aufgabenstellung handelt die man nicht verstanden hat. Wenn man sich davor scheut, steigt man schnell mal in den falschen Bus oder bearbeitet eine falsche Aufgabe.

Ich wollte den Auslandsaufenthalt nicht nur zum Arbeiten in einem fremden Land nutzen, sondern auch um neue Kontakte zu knüpfen und meine sprachlichen- und sozialen Fähigkeiten weiter zu entwickeln. Unter anderem wollte ich das Land besser kennenlernen, um ggf. in einem späteren Lebensabschnitt dort zu arbeiten. Da ich unter der Woche sehr stark an der Arbeit eingespannt war, blieb mir leider wenig Zeit, um mich unter der Woche in England umzuschauen. An den Wochenenden habe ich allerdings Witney und Oxford besucht. Als ich in Oxford aus dem Bus ausstieg und die alten Gebäude und Bauten sah, war ich überwältigt. Bisher hatte ich Oxford nur auf Bildern und in Filmen gesehen, aber die historischen Bauten mit eigenen Augen zu sehen war definitiv das Highlight des Aufenthalts.

Ich war mir anfangs nicht sicher, ob ich in den zwei Wochen wirklich mitarbeiten und meinen Kollegen helfen kann oder ob ich eher den ganzen Tag vor dem PC ohne Aufgabe sitzen würde. Die Bedenken legten sich aber schnell, da ich direkt zu Beginn meines Aufenthalts zwei Projekte bekam, an denen ich selbstständig arbeiten durfte. Außerdem bekam ich zwischendurch immer wieder kleine Aufgaben, welche ich bearbeiten durfte. Ich war die zwei Wochen optimal ausgelastet, sodass ich nie Leerlauf und die damit verbundene Langeweile hatte.

Abschließend bin ich sehr froh, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, an dem Auslandsaufenthalt teilzunehmen. Ich konnte mich nicht nur sprachlich, sondern auch sozial und arbeitstechnisch weiterentwickeln. Außerdem konnte ich durch den Aufenthalt viele neue Leute kennenlernen und mich mit vielen Mitarbeitern und Praktikanten aus verschiedenen Ländern und Kulturen austauschen.