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Industriekaufleute testen Schokolade

Die Industriekaufleute der Beruflichen Schulen Kirchhain besuchten am 24.10.2017 das Ferrero-Werk in Stadtallendorf. 22 angehende Industriekaufleute hatten die Gelegenheit, sich mit ihren Lehrerinnen Frau Müller und Frau Wagner das Ferrero-Werk, Süßwarenproduzent in Stadtallendorf, anzuschauen.

Zuerst wurde die Klasse im Schulungsraum begrüßt und konnte sich einen Film über die Entstehung und Geschichte der Firma Ferrero, gegründet von Michele Ferrero, anschauen. Das Werk in Stadtallendorf wurde 1956 eröffnet und hat sich stetig vergrößert. Mittlerweile arbeiten durchschnittlich 3.600 Mitarbeiter, davon ca. 60 Auszubildende aus dem gewerblichen Bereich, auf 520.000 qm Firmenfläche. Neben den ersten – und bis heute erfolgreichsten - Produkten Mon Cherie und Nutella gibt es 26 weitere Produkte, die in Stadtallendorf hergestellt werden.

Nach diesem Überblick mussten sich die Klasse mit Schutzkitteln und Kopfhauben eindecken, denn es begann die Tour durch das Werk: Zuerst konnte die Verpackung von Mon Cherie, Küsschen und Rocher beobachtet werden; aber auch die Anlagen für die anderen Produkte wurden besichtigt und es durfte an jeder Station gekostet werden. „Frisch schmecken die Produkte noch einmal ganz anders“, war die einhellige Meinung.
Die Produktion selbst konnte aufgrund besonderer Hygienevorschriften nicht betreten werden, aber auch die Verpackungsanlagen beeindruckten die Auszubildenden: So werden pro Minute 700 Riegel Kinderschokolade verpackt und 325 Gläser Nutella abgefüllt. Besonders die Geschwindigkeit der Roboter fiel den Schülerinnen und Schülern auf, aber auch die Aussortierung von Produkten aufgrund kleinster Verpackungsungenauigkeiten führte zu erstaunten Blicken.

Wieder im Konferenzraum angekommen, konnten die Schülerinnen und Schüler noch ihre Fragen zu neuen Produktlinien oder dem Umgang mit Verpackung loswerden, bevor sie mit „Goodie-Bags“ bepackt das Werk verließen. Die einhellige Meinung: „Ein süßer Vormittag“.

Die Schülerinnen und Schüler der 11W6.3