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Projekt Schaufenstergestaltung

Zum dritten Mal entwickelten im Rahmen ihres Berufsschulunterrichts an den Beruflichen Schulen Kirchhain Auszubildende des Einzelhandels Konzepte zur Schaufenstergestaltung für kooperierende Geschäfte der Kirchhainer Innenstadt und setzten diese um.

Dass Unterricht nicht immer „nur“ theoretisch sein und ausschließlich innerhalb der Schule stattfinden muss, konnten die Auszubildenden der Klasse 10W6.1 auch in diesem Schuljahr wieder erfahren. Ihre Lehrkräfte Angelina Kretschmer und Michael Bunzel stellten sie vor die Aufgabe, ein für den Einzelhandel bedeutendes Marketinginstrument in der Praxis anzuwenden. Dank der Unterstützung durch die Kirchhainer Gewerbetreibenden „Elektrotechnik Palme“, „Herbert Handels GmbH“ „Lenis Buchladen“, „Modehaus Pausch“, „Mosers Teddystube“ und „Ringfoto Hofmann“, konnten auch dieses Jahr die Auszubildenden vor die Herausforderung, ein „wirkliches“ Schaufenster zu gestalten, gestellt werden.

Eine erste Hürde bestand zunächst darin, Kontakt zu den Kooperationsgeschäften aufzunehmen und mit den Geschäftsinhabern und Mitarbeitern Absprachen über die Rahmenbedingungen für die Schaufenstergestaltung zu treffen. Dies motivierte die Lernenden nach eigener Aussage besonders, da sie sich ernst genommen fühlten, sich durch ihre Aufgabe herausgefordert sahen, erkannten etwas bewirken zu können und es Abwechslung in den Unterrichtsalltag brachte.

Gezielt erarbeiteten sie sich in Gruppen theoretisches Wissen. Über die fachlichen Inhalte hinaus haben die Auszubildenden während der Unterrichtsreihe ihre Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit gestärkt. Sie übernahmen Verantwortung für ihren Arbeitsprozess und haben ihrer Kreativität bei der Gestaltung der Schaufenster freien Lauf gelassen. Dies führte zu tollen Ergebnissen und einer hohen Zufriedenheit bei allen Beteiligten.

Stolz waren auch die beteiligten Lehrkräfte Angelina Kretschmer und Michael Bunzel auf das Engagement und die Resultate ihrer Schülerinnen und Schüler. Besonders freute sie, dass die positive Zusammenarbeit mit den teilnehmenden Geschäften bereits zu Zusagen für einen Wiederholung eines solchen Projektes im nächsten Schuljahr führte und beide vertraten die Auffassung, dass es sich lohnt, die Schule nach außen zu öffnen.