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Betriebsbesichtigung Marburger Tapetenfabrik

Seit Beginn des Schuljahres 2015/16 läuft die Kooperation der Mittelstufenschule der Alfred-Wegener-Schule (AWS) in Kirchhain mit der benachbarten Berufsschule Kirchhain (BSK). Sowohl die Praxisklassen als auch die Klassen, die den Mittleren Bildungsabschluss zum Ziel haben, suchen einmal die Woche die BSK auf. Mittlerweile kommen die ersten Schülerinnen und Schüler in das 10. Schuljahr, sodass aus den Jahrgängen acht, neun und zehn insgesamt ca. 200 Schülerinnen und Schüler der AWS im nächsten Schuljahr die BSK besuchen.

Dort verteilen sich die Achtklässler auf die von ihnen für das erste Halbjahr gewählten Schwerpunkte „Holz/ Metall/ Wirtschaft/ Elektro/ Labor oder Küche“. Hinzu kommt im kommenden Schuljahr erstmals der Bereich „Gesundheit und Soziales“. In der Orientierungsphase dürfen die Schülerinnen und Schüler in den beiden Halbjahren von Klasse 8 sowie dem ersten Halbjahr von Klasse 9 drei verschiedene Schwerpunkte belegen. Der Orientierungsphase folgt im zweiten Halbjahr von Klasse 9 die Vertiefungsphase.

In der BSK werden sie von den entsprechenden Fachlehrern von der ersten bis zur sechsten Stunde unterrichtet. Die siebte und achte Schulstunde findet in der AWS statt. Der berufsorientierte Unterricht wird in vielen Fachrichtungen durch Betriebsbesichtigungen ergänzt. Im November 2015 besuchte die Mittel-stufenschule Fachrichtung Wirtschaft erstmals die Marburger Tapetenfabrik. Dies fand großes Interesse unter den Schülerinnen und Schüler.

Im Mai fand erneut eine Betriebsbesichtigung der MT statt. Herr Slany, Personalleiter der MT, nahm sich fast drei Stunden Zeit, die Schülerinnen und Schüler durch die Produktion der MT zu führen und alle Fragen ausführlich zu beantworten. Insbesondere das Hochregallager hat die Schülerinnen und Schüler sehr beeindruckt.

Was mit hohen Erwartungen, aber auch z. T. mit etwas Skepsis im September 2015 begann, hat sich gradlinig zu einem interessanten berufsorientierten Bildungsangebot entwickelt, an dem alle beteiligten Lehrkräfte weiter an einem optimalen Umsetzungsprozess arbeiten.