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Qualifikation für CNC-Bearbeitungszentren

Der Schulleiter und Vorsitzende des Verein zur Förderung der beruflichen Qualifikation (VFbQ) Frank Heiwig überreichte am Montag den 25. Januar 2016 den angehenden Industrie- und Werkzeugmechanikern ihr CNC-Zertifikat.

In seiner Rede betonte er, wie wichtig die Kooperation mit lokalen Firmen sei, um die CNC-Ausbildung in der Region zu fördern. Gleichzeitig investierte der Kreis als Schulträger in den letzten Jahren kontinuierlich, um bestmögliche Lernvoraussetzungen zu schaffen.

Die Kursteilnehmer befinden sich im dritten Ausbildungsjahr der Metallberufe zum Industrie- und Werkzeugmechaniker. Sie werden in den Firmen Fitz Winter, Ferrero, Hoppe und Seidel ausgebildet. Zusätzlich zum Berufsschulunterricht absolvierten sie an den Beruflichen Schulen Kirchhain den 160-stündigen CNC-Kurs erfolgreich.

Während des Lehrgangs lernten die Teilnehmer zunächst an einer Lern- und Programmiersoftware die Grundlagen der CNC-Programmierung sowie die Zeichnungserstellung mit CAD-Systemen. Im weiteren Verlauf konnte jeder Auszubildende das Erlernte an einem 2014 angeschafften 5-Achsen-CNC-Fräszentrum sowie einem ebenfalls neuen CNC-Drehzentrum umsetzen. Im zweiten Ausbildungsabschnitt standen die Programmerstellung, das Einrichten der Maschinen sowie die Optimierung der Fertigungszeiten im Mittelpunkt. Hier programmierten und simulierten die Auszubildenden komplexe Werkstücke unter realen Industriebedingungen, um diese dann auf der Maschine zu fertigen. Es seien genügend Einzelarbeitsplätze für alle Teilnehmer vorhanden. Dies steigere die Motivation und fördere die Kreativität, was sich positiv auf den Lernfortschritt auswirke, freute sich der betreuende Fachlehrer Thomas Ruhwedel. Den Abschluss des Kurses bildete die Umsetzung der geplanten Projekte in die Realität. Hierbei entstanden u.a. Kaffeebecher und multifunktionale Flaschenöffner.

Die Absolventen des Kurses: Benjamin Aubel, Johannes Bender, Carol Grieger, Julian Hartwich, Lukas Justus, Dimitri Losew, Simon Metke, Jonas Metz, Johannes Raab und Dominic Weigl