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Hauswirtschafterinnen erhalten Zeugnisse

Am Dienstag, den 05. Juli 2016, erhielten die Absolventinnen der Schulischen Ausbildung zum/zur Hauswirtschafter/-in ihre Abschlusszeugnisse.

Klassenlehrerin Frau Naumann-Pfeil zog in ihrer Rede Bilanz. Sie blickte gemeinsam mit ihren Auszubildenden zurück auf die dreijährige schulische Ausbildung, welche in dieser Form hessenweit einmalig ist.

Die Beruflichen Schulen Kirchhain fungieren als Ausbildungsbetrieb und kooperieren gleichzeitig mit ca. 30 Praktikumsbetrieben in der Region. Durch verschiedene Praktika gewinnen die Auszubildenden während des zweiten und dritten Ausbildungsjahres an zwei Tagen in der Woche vielfältige Einblicke in die unterschiedlichsten Facetten ihres Berufsbildes. Um möglichst viele Bereiche abzubilden, finden die Praktika u.a. in Betriebskantinen, Altenheimen, Pflegeeinrichtungen, Kindergärten und im Gastronomie- und Hotelgewerbe statt. An den Berufsschultagen vermitteln die Fachlehrerinnen wichtige Kenntnisse für den Praxiseinsatz. So spielen Ernährung, die Betreuung von Menschen, aber auch Wäschepflege und Hygiene eine zentrale Rolle. Auch der allgemeinbildende Unterricht findet in enger Verknüpfung mit der Fachpraxis statt.

Die stellvertretende Schulleiterin Dr. Hildegard Schick bedankte sich in ihrer Ansprache bei den Hauswirtschafterinnen für den engagierten Einsatz bei zahlreichen Veranstaltungen. So gehören Kindervormittage, Seniorennachmittage, Mittagsverpflegung und andere Catering-Einsätze zum Standardprogramm der Ausbildung.

„Neben sehr viel Praxisorientierung bietet die dreijährige schulische Ausbildung zum/zur Hauswirtschafter/-in aber auch die Gelegenheit, zusätzlich den mittleren Bildungsabschluss zu erwerben.“, weiß Abteilungsleiter Bernd Heep zu berichten.

Für eine Berufstätigkeit als Hauswirtschafterin bestehen gute Aussichten: So ist die diesjährige Jahrgangsbeste Stefanie Blicker momentan per Schiff auf dem Weg von Rostock nach USA, denn sie arbeitet sich gerade auf einem Kreuzfahrtschiff ein. Aber auch aufgrund des demographischen Wandels werden immer mehr hauswirtschaftliche Fachkräfte benötigt. Außerdem nutzen manche Absolventen ihren Abschluss, um im Anschluss eine weiterführende Ausbildung im Pflegebereich anzuschließen oder für ein Jahr die Fachoberschule im Bereich Ernährung zu besuchen, um so die Fachhochschulreife zu erwerben.