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Freie Hansestadt Hamburg - das Tor zur Welt

Klassenfahrt der 12FOW3

Hamburg ist mit 1,76 Millionen Einwohner die zweitgrößte Stadt der Bundesrepublik. Sie gilt auch heute noch als das Tor zur Welt, da sie den größten Seehafen Deutschlands betreibt. Als global player für Export und Import ist Hamburg für alle wirtschaftlich Interessierten eine Reise wert, dachte sich die 12FOW3, eine Fachoberschulklasse mit Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung.

Während ihrer fünf tägigen Klassenfahrt im September 2015 besuchten sie das Unternehmen Airbus. Mit Montagewerken in Frankreich, Deutschland, Spanien, Großbritannien und den USA gehört dieses multinationale Unternehmen zu den drei größten Arbeitgebern Hamburgs. Bei der Betriebsbesichtigung staunten die Schülerinnen und Schüler über die Herstellung der riesigen Flugzeuge in den imposanten Hallen. Sie erfuhren außerdem, wie die Arbeit und die Verantwortlichkeiten zwischen den einzelnen Werken aufgeteilt und organisiert werden. Vor allem zeigte sich, wie wichtig es in großen Unternehmen ist, Prozesse und Abläufe immer wieder weiter zu entwickeln und zu verbessern. So konnte der im Theorieunterricht als recht abstrakt wahrgenommene Wirtschaftsbegriff der Effizienz durch viele praktische Beispiele mit Leben gefüllt werden.

Auch die einstündige Hafenrundfahrt ermöglichte Einblicke in logistische Meisterleistungen: Wie viele Container passen eigentlich auf ein großes Frachtschiff? Wie viel Zeit wird benötigt um diese Ladung zu löschen? Und wie erfolgt der Weitertransport zur Produktionsstätte oder zum Endverbraucher? Der Besuch im Chocoversum knüpfte an diese Fragestellungen an. Während einer Führung mit Verkostung lernte die Abschlussklasse Wissenswertes zum Weg der Kakaobohne bis hin zur verkaufsfertigen Schokolade. Hierzu gehörten Informationen zu Anbaugebieten, Transport und Verarbeitung. Auch das Thema Fair Trade, welches im Englischunterricht eine Rolle spielt, wurde angerissen.

Das für Englisch prüfungsrelevante Thema Migration stand um Fokus des Besuchs von Ballinstadt. In diesem Auswanderer-Museum konnte jeder in die Rolle eines Emigranten von vor 150 Jahren schlüpfen und versuchen, durch das Tor zur Welt bis nach New York zu gelangen. Neben den damaligen Lebensverhältnissen wurden so auch heute noch gültige push- und pull-Faktoren erfahrbar gemacht.

Aber was hat eigentlich der HSV mit Wirtschaft zu tun? - Bei einer Führung durch das Stadion mit einem Blick hinter die Kulissen, erläuterte der Tourguide die für den Verein wichtigen Wirtschaftsfaktoren anschaulich. Zusätzlich besuchten einige Schüler in ihrer Freizeit ein öffentliches Training, während andere die Möglichkeiten zu einer Shoppingtour nutzten.