VBM: Fachpraktiker/in für Zerspanungsmechanik

Die Ausbildung wird durchgehführt von

Für wen ist diese Ausbildung vorgesehen?

Die Ausbildung ist vorgesehen, für Jugendliche mit und ohne Schulabschluss, die Schwierigkeiten haben, eine Ausbildungsstelle zu finden oder die eine betriebliche Ausbildung abgebrochen haben.

Welche Voraussetzungen braucht man?

Die Ausbildung zum Fachpraktiker oder zur Fachpraktikerin für Zerspanungsmechanik kann man auch ohne Schulabschluss beginnen. Die Agentur für Arbeit stellt fest, wer sich dafür eignet. Wir laden Sie zu einem Praktikum bei VBM ein.

Was ist für die Ausbildung wichtig?

  • Sorgfalt ist wichtig. Denn wenn man Dreh, Fräs, Bohr oder Schleifmaschinen einrichtet und überwacht oder Teile prüft, dürfen keine Fehler passieren.
  • Handgeschick und Verständnis für Technik braucht man, wenn man Maschinen für spanende Verfahren einstellt und wartet oder wenn man sie umrüstet.
  • Fachpraktiker/innen für Zerspanungsmechanik müssen Maschinenwerte berechnen können. Dafür benötigen sie Mathematikkenntnisse.
  • Da man an computergesteuerten Maschinen Programme eingeben und einfache Programme selbst schreiben muss, sind Computerkenntnisse wichtig.

Was lernt man in der Ausbildung?

Die Auszubildenden lernen zum Beispiel:

  • wie man Bauteile und Baugruppen herstellt und dabei Werkstücke z.B. durch Bohren, Drehen und Fräsen anfertigt,
  • wie man Betriebsmittel wartet,
  • wie Arbeiten kundenorientiert durchgeführt werden,
  • wie man mit Programmen an numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen arbeitet,
  • wie man Werkzeugmaschinen einrichtet,
  • wie man Fertigungsabläufe überwacht.

Gibt es Unterstützung während der Ausbidung?

Neben dem Ausbildungsmeister werden die Auszubildenden von einem Sozialpädagogen betreut. Diese Betreuung umfasst unter anderem:

  • Hilfe bei schulischen Schwierigkeiten (Stütz- und Forderunterricht)
  • Unterstützung und Begleitung bei Problemen im Ausbildungsalltag, im Umgang mit Behörden, bei persönlichen Schwierigkeiten
  • Bewerbungstraining

Wann beginnt die Ausbidung?

Jährlich im August

Wie lange dauert die Ausbildung?

3 1/2 Jahre

Wo arbeitet man nach der Ausbildung?

Wenn Fachpraktiker/innen für Zerspanungsmechanik mit der Ausbildung fertig sind, arbeiten sie in Werkstätten oder Maschinenhallen. Diese gehören zu Betrieben, die Metall bearbeiten und verarbeiten. Diese Betriebe bauen zum Beispiel Maschinen oder Fahrzeuge.

Welche Abschlüsse kann man erhalten?

  • Gesellenbrief der IHK
  • Berufsschulabschluss
  • Hauptschulabschluss



Neben der Berufsausbildung werden den Auszubildenden verschiedene Rahmenveranstaltungen angeboten. Hierzu zählen z.B.

  • Messebesuche
  • Klassenfahrten
  • sportliche Aktivitäten (z.B. Kanufahren)
  • Grillen und andere Feste