Berufsbild: Zerspanungsmechaniker/ -in

Suchst Du einen hochqualifizierten Industrieberuf?
Hast Du Interesse an Metall- und Kunststoffverarbeitung?
Bist Du neugierig auf die Fertigung von Präzisionsbauteilen?

Die Ausbildung zum/zur Zerspanungsmechaniker/-in eröffnet Dir ein umfangreiches und interessantes Arbeitsfeld.
Zerspanungsmechaniker/-innen finden Beschäftigung in der gesamten Metallindustrie. Dies sind z.B. unterschiedliche Brachen wie Maschinenbau, Stahl- oder Leichtmetallbau sowie Fahrzeugbau und Gießereien. Hier fertigen sie mit spannenden Verfahren - wie Drehen, Fräsen, Schleifen - Präzisionsbauteile aus unterschiedlichen Werkstoffen an. Solche Präzisionsbauteile können je nach Art des Unternehmens beispielsweise Radnaben, Zahnräder, Motoren- und Turbinenteile sein. Außerdem planen und organisieren Zerspanungsmechaniker/-innen die verschiedenen Bearbeitungsprozesse. Hierfür modifizieren sie die Programme der CNC-Maschinen. Indem sie Bauteile und Werkzeuge aufeinander abstimmen, übernehmen sie die Verantwortung für die Qualität der Bauteile.

Zwei auszubildende Zerspanungsmechaniker der Firma Fritz Winter, Hendrik Schunk und Alexander Bayer, freuen sich über ihre Berufswahl: „Am meisten gefällt uns an diesem Beruf, dass die Tätigkeiten so abwechslungsreich sind.“ Handwerkliches Geschick, räumliches Denken sowie Sorgfalt seien aus ihrer Sicht die Haupteigenschaften, die Interessierte mitbringen müssen, um erfolgreich arbeiten zu können.

Die schulische Voraussetzung für die dreieinhalb jährige Ausbildung als Zerspannungsmechaniker/-in ist mindestens ein sehr guter Hauptschulabschluss. Die Ausbildung findet pro Woche an drei Arbeitstagen im Betrieb und an zwei Tagen in der Berufsschule statt. Wichtige Schulfächer während der Ausbildung sind Mathematik, Physik sowie Fachpraxis und Fachtheorie.

Nach der abgeschlossenen Ausbildung als Zerspannungsmechaniker/-in beträgt das Einstiegsgehalt ca. 1.900 € - 3.000 €. Ausschlaggebend dafür ist aber auch die Art und Größe des Unternehmens, bei dem man tätig ist. Nach der Ausbildung hat man gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Außerdem gibt es viele Möglichkeiten der Weiterbildung: z.B. Meister, Ingenieur oder Staatlich geprüfter Techniker.