Berufsbild: Maschinen- und Anlagenführer/-in

Metall- und Kunststofftechnik

Wenn eine Produktionsmaschine fachgerecht bedient oder gewartet werden muss, tritt der/die Maschinen- und Anlagenführer /-in in Aktion.

Zu ihren Kernaufgaben gehört, dass sie die Anlage kennen und wissen, wie die Maschine eingestellt und gepflegt werden muss. Ein kompetenter Umgang sowie die fachgerechte Einrichtung und Umrüstung der Maschinen und Anlagen sind für sie ebenso selbstverständlich wie Fehlerdiagnose und Fehlerbehebung. Deshalb sollten Interessenten neben einem Hauptschulabschluss auch großes Interesse für Technik und Naturwissenschaften mitbringen.

Seit 2006 bilden die Beruflichen Schulen Kirchhain in diesem auf die Bedürfnisse der Industrie und des Handel zugeschnittenen Ausbildungsberuf aus. Die Ausbildung dauert zwei Jahre. Im ersten Ausbildungsjahr wird durch branchenübergreifende Inhalte der Grundstein für die weitere Spezialisierung gelegt. Im zweiten Ausbildungsjahr können die Auszubildenden dann ihre Qualifizierung im Schwerpunkt Metall- und Kunststofftechnik ausbauen. Dieser an den Beruflichen Schulen Kirchhain unterrichtete Schwerpunkt ist speziell auf die Bedürfnisse der regionalen Wirtschaft abgestimmt.

Als Facharbeiter/-in verdienen Maschinen- und Anlagenführer /-innen ca. 1600 Euro netto im Einschichtbetrieb. Oft arbeiten sie aber auch im Zweischichtbetrieb, z.B. in Gießereien. Dann liegt der Nettoverdienst bei über 2000 Euro.

Im Anschluss an die Ausbildung besteht die Möglichkeit, eine Qualifikation als Industriemechaniker/-in zu erwerben. Darüber hinaus stehen mittels einschlägiger Fortbildungen (z.B. zum/ zur Industriemeister /-in) die Türen für den beruflichen Aufstieg offen.

Foto: www.business-images.de, Willi Schuhmacher
Foto: www.business-images.de, Willi Schuhmacher